Getränkekunde

Wodka

Das Geburtsland des "Wässerchens", wie die deutsche Übersetzung lautet, ist nicht Russland, sonder Polen. Den Rohstoff der Spirituose bilden Getreide oder Kartoffeln, wobei hochwertige Produkte meist aus Gerste, Weizen oder Roggen gebrannt werden. An der Bar besitzt Wodka heutzutage eine immense Bedeutung, denn auf Grund seines neutralen Geschmacks ist er ideal zum Mixen. Einige sehr bekannte Kreationen wie z.B. Wodka Lemon, Touch Down und Bloody Mary haben Wodka zur Basis. Nach Rum ist er die am häufigsten verwendete Grundzutat für Tropical Cocktails. Und pur getrunken stellt er sogar den Spitzenreiter unter den Spirituosen dar. Dies zeigt sich auch in den Verkaufszahlen: Smirnoff ist nach Bacardi der zweitgrößte Spirituosenhersteller der Welt. Zwar gelten osteuropäische Staaten als klassische Erzeugerländer, jedoch haben die USA mittlerweile die Führung als Wodkaproduzent übernommen. Auch aus Skandinavien kommen inzwischen hervorragende Wodka-Marken, wie etwa Absolut und Finlandia beweisen.

 

Das wichtigste Kennzeichen eines Spitzen-Wodkas ist seine Reinheit. Nach der zwei- oder dreifachen Destillation erfolgt die Filtrierung durch Holzkohle, die jegliche Fuselöle und andere unerwünschte Stoffe beseitigen soll.

 

In den letzten Jahren sind aromatisierte Wodkas stark in Mode gekommen. Die Geschmacksrichtungen reichen von Zitrone über Johannesbeere bis Zimt. Am bekanntesten ist aber der polnische Gasovka, der mit Büffelgras versetzt ist.

 

Bekannte Marken:

Absolut, Schweden, 40 % Vol.

Finlandia, Finnland, 37,5 / 50 % Vol.

Smirnoff, USA, 37,5 / 45 % Vol.

Gorbatschow, Deutschland, 40 / 44 % Vol.

Moskovskaya, Russland, 40 % Vol.

Grasovka, Polen, 40 % Vol.


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