Getränkekunde

Canadian Whisky

Kaum ein anderer Whisk(e)y ist in den einzelnen Aspekten der Herstellung so vielfältig wie der Canadian. Als Basis werden Roggen, Mais, gemälzte und ungemälzte Gerste, sogar Roggenmalz verwendet. Jeder Hersteller brennt aus verschiedenen Rohstoffen, obwohl viele Marken von Roggen geprägt sind. Ähnlich wie beim Scotch besteht ein Candian Whiskey grundsätzlich aus einem Verschnitt aus chrakateristischen Einzelwhiskys sowie Neutralalkohol. Destilliert wird immer zweimal, wobei häufig das kontinuierliche Verfahren zur Anwendung kommt, aber auch unterschiedliche Methoden mtieinander kombiniert werden. In jedem Fall besitzen kanadische Whiskys eine einzigartige Reinheit. Diese geht allerdings auf Kosten des Charakters: körperleicht und wesentlich weniger ausdrucksvoll als andere Whisk(e)ys ist der Canadian. Dies liegt mitunter auch daran, dass der Anteil an Neutralsprit vergleichsweise hoch ist (bis zu 90%).

Auch die Bandbreite an Fässern, in denen das Destillat reift, ist beachtlich: man findet nahezu alles von Sherry-, Brandy-, Bourbon- bis zu frischen Fässern. Die Lagerung kann vor, aber auch nach dem Verschneiden stattfinden. Das kanadische Gesetz schreibt eine Mindestlagerzeit von drei Jahre vor, die in der Praxis aber deutlich länger ist.

Canadian Whisky ist im übrigen der einzige, dem verschiedene Aromastoffe (max. 2 %) zugesetzt werden dürfen

(z.B. Sherry, Säfte etc.).

 

Bekannte Marken:

Canadian Club, 40 % Vol.

Black Velvet, 40 % Vol.

Seagram's V.O., 43 % Vol.


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